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Glück - Zufall oder hausgemacht

  • tatjanaaltmann01
  • 29. Sept. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

In Zeiten von Social Media, wo wir tagtäglich scheinbar glückliche, schöne, perfekte, erfolgreiche Menschen vorgeführt bekommen, ist die Versuchung groß, sein eigenes Leben mit diesem Idealbild zu messen. Mache ich genug für meine Fitness, für meine Gesundheit, für meine Karriere? Sollte ich mich lieber doch mehr anstrengen, um voran zu kommen? Bin ich auch so glücklich wie diese Influencer:innen, die uns an ihrem Leben teilhaben lassen?

Doch was ist Glück eigentlich? Ist Glück die Abwesenheit von Unzufriedenheit? Ist Glück der Sinn des Lebens, den wir alle suchen? Oder ist Glück der Augenblick, wie uns die Achtsamkeitsbewegung lehrt?

Und muss ich jeden Tag glücklich sein? Macht uns die ständige Suche nach dem Glück am Ende unglücklicher?

Glück ist keine Emotion, sondern zeigt sich durch das Auftreten von überwiegend positiver anstatt negativer Emotionen und kann im Gehirn durch die Ausschüttung von Dopamin nachgewiesen werden. Ob ich glücklich bin oder nicht, hat aber immer auch etwas mit der eigenen Bewertung zu tun. Gerade durch Social Media, wo das Licht immer auf die positive Seite scheint, lassen sich viele Menschen von dieser Idealwelt blenden. Fällt der Vergleich mit dem eigenen Leben mager aus, gerät der Selbstwert leicht ins wanken. "Ich bin nicht so kompetent wie XY und daher werde ich auch nicht so erfolgreich im Job sein". Dabei ist es immer wieder verblüffend, welche Bewertungen Menschen über sich selbst im Laufe des Lebens erlernen. Erfolgreiche Manager, die sich als dumm und schwach ansehen, obwohl sie in ihrem Berufsalltag ständig weitreichende Entscheidungen treffen. Berufstätige Mütter, die sich klein und unbedeutend fühlen, obwohl sie neben dem Job auch noch die Familie managen und nebenbei in vielen Vereinen tätig sind. Den Selbstwert zu stärken und die eigenen Bewertungen aufzulösen und durch neue, positive Bilder zu ersetzen, ist oft Thema in einem Coaching. Dabei können aus meiner Sicht auch die folgenden Erkenntnisse helfen, um dem Glück das Tor in unser Leben zu öffnen und glücklich sein zu lernen:

  • Ich muss nicht jeden Tag glücklich sein. Wir haben eine vielschichtige Gefühlslandschaft und das Zulassen von Emotionen - auch die negativen - hilft uns, unser Inneres besser verstehen zu lernen.

  • Achtsamkeit (Fokus auf den Augenblick) und Dankbarkeit hilft uns zu erkennen, was alles gut läuft in unserem Leben und kann uns dabei schon etwas glücklicher machen.

  • "Glück" vom Podest zu heben und uns damit auch zu entlasten. Wir werden "das Glück" nicht im Nachahmen eines anderes Lebens finden. Und müssen wir auch nicht! Nur wir selbst können unser Leben mit all seinen Höhen und Tiefen aktiv gestalten, damit wir uns wohlfühlen. Und genau hier setzt das Coaching an.

Allec Gomes auf Unsplash


 
 
 

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